DIY-Hochzeitseinladungen und -papeterie: 5 Tipps für den Start

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Seit 2015 erstellen wir für Brautpaare individuelle Hochzeitspapeterie. In all diesen Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass eine persönliche, auf das Paar abgestimmte Papeterie besonders schön ist. Und was kann noch persönlicher sein, als Save-the-Date-Karten, Einladungen, Tagespapeterie und Dankeskarten für die eigene Hochzeit selber zu machen? Damit euch der Start in eine DIY-Papeterie leichter fällt, haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt.

1. Startet mit einem Moodboard!

Einen tollen Einstieg in die Planung eurer Papeterie und gesamten Hochzeit bietet euch ein Wedding-Moodboard. Wir empfehlen euch ein echtes, „haptisches“ Moodboard auf einer Pinnwand, Magnettafel oder auf einem Bilderrahmen mit Rückwand. Denn wenn man nur digital Inspirationen sammelt, verliert man schnell den Überblick. Außerdem macht es großen Spaß, Ideen auf dem Tisch hin und her zu schieben, sie zu vergleichen und auf das Board zu bringen.

Wenn ihr ein gutes Konzept oder einen Plan für eure Hochzeit habt, fällt euch die Planung leichter. Beim Treffen neuer Entscheidungen, reicht ein Blick auf euer Board und ihr wisst was besser passt. Außerdem kann es euch als Paar helfen, euch auf die wichtigsten Dinge gleich zu Beginn zu einigen. Das sind etwa die Hochzeitsfarben, der Dekorationsstil und die Stimmung, die ihr euch für eure Hochzeit wünscht. Auch bei der Abstimmung mit Dienstleister:innen hilft ein Moodboard. Und es kann euch eben auch für die Papeterie den gewünschten Stil aufzeigen, sodass ihr euch einfacher für ein Design entscheiden könnt.

Wenn ihr Hilfe beim Erstellen braucht, könnt ihr unsere kostenlose Hochzeitskonzept-Challenge nutzen, die euch Schritt für Schritt zeigt, wie ihr vorgehen könnt! Hier geht es zur Anmeldung.

2. Unterschätzt Zeit und Aufwand nicht!

Der größte Fehler bei DIY-Einladungen ist es, den zeitlichen Aufwand zu unterschätzen. Das heißt ihr solltet früh genug mit der Erstellung beginnen und idealerweise auch Spaß daran haben. Um etwas Zeit einzusparen, empfehlen wir euch eine gute Planung. Denn wenn ihr euch im Ausprobieren verschiedener Techniken verliert, kommt ihr nur mühselig ans Ziel.

Idealerweise arbeitet ihr als Paar zusammen an eurer Papeterie und genießt die gemeinsame Zeit bei dem „neuen Hobby“. Wenn ihr viele Gäste habt und von jeder Karte 50 oder mehr Exemplare geschnitten, gefaltet und veredelt werden wollen, holt euch doch Verstärkung dazu. Eure Familie und die Trauzeug:innen freuen sich sicher, mit einbezogen zu werden.

3. Spart nicht bei den Materialien und Werkzeugen!

Nicht umsonst gibt es den Spruch „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Und weil Amazon und Co. voll sind mit günstigen Bastelmaterialien, ist das umso verlockender. Aber macht nicht den Fehler, auf billige Ware zurückzugreifen. Bilderdruckpapier sieht nicht so hochwertig aus, wie eure Papeterie es verdient hat. Veredelungsmaterialien rauben euch bei schlechter Qualität den letzten Nerv.

Unser Tipp: schaut mal in Bastelgeschäften bei euch in der Nähe oder in den Webshops von Künstlerbedarfsläden nach. Dort findet ihr qualitativ hochwertige Werkzeuge, Materialien und Papiere. Vor allem der Einkauf vor Ort hat den Vorteil, dass ihr Papier und Co. vor dem Kauf fühlen und sehen könnt. Denn die Haptik spielt bei eurer Hochzeitspapeterie eine sehr wichtige Rolle.

4. Lasst euch nicht von den vielen Inspirationen verunsichern!

Instagram und Pinterest sind voll mit Inspirationen. In vielen Bereichen und auch beim Thema Papeterie werden oft unrealistische Erwartungen erzeugt. Denn viele der Papeterie-Sets, die ihr findet, sind bei Fotoshootings entstanden und nur in einer sehr kleinen Auflage produziert worden. Außerdem machen die vielen Ideen es euch sicher nicht einfacher, euch für einen Papeterie-Stil und einen bestimmten Look zu entscheiden.

5. Bleibt euch treu!

Der wichtigste Tipp: YOU DO YOU. Es ist eure Papeterie, also macht worauf ihr Lust habt. Weicht auch gerne von der Norm ab, wenn das einfach nicht IHR seid. Der größte Vorteil von DIY-Papeterie ist das individuelle und persönliche Design. Ihr könnt alles machen, was euch gefällt und müsst euch nicht nach Katalogen oder Angeboten von Online-Anbietern richten. So könnt ihr eure Charaktere und Liebesgeschichte mit einfließen lassen und die Papeterie perfekt auf eure Hochzeit abstimmen.

Viele weitere Tipps rund um die Erstellung von Hochzeitseinladungen & Co. findet ihr auf unserem Blog. Und ganz viel Inspiration bietet euch unser Instagram-Profil. Stellt uns dort auch gern all eure Fragen und markiert uns, wenn ihr unsere Tipps und Tricks in die Tat umsetzt.

Viel Spaß beim Erstellen eurer DIY-Hochzeitspapeterie wünschen euch

Maya und Rainer von Pottpapeterie

Fotoquelle: Hazelpictures

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