Durchsortieren – aufgeräumt ins neue Jahr

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Nimmst Du Dir auch jedes Jahr etwas vor, das Du dann nicht einhältst? Ein kleiner Tipp: es ist leichter, wenn man kleine Schritte geht. Nimm Dir doch zum Beispiel Dinge zeitlich begrenzt vor: „kein Zucker im Januar“. Das Ende ist greifbar, sodass das Durchhalten bis zur Ziellinie leichter fällt. Und wer weiß – vielleicht kommst Du ja hinter der Ziellinie an und stellst fest: „fühlt sich gut an – ich mache weiter!“

Die einen sagen, man sollte sich zum neuen Jahr keine Vorsätze „aufgeben“, weil man diese eh nicht einhält. Aber kommt mit dem neuen Jahr nicht auch immer irgendwie eine frische Motivation? Und die solltest Du auskosten. Außerdem: vermutlich bist Du wegen des Lockdowns derzeit viel zu Hause – hast also Zeit, Dich mit Dir selbst zu verfassen. Kann kacke sein, Du kannst es aber auch für Dich nutzen.

Wir haben Dir hier auf jeden Fall eine Liste zusammengestellt, nach der Du „sortieren“ kannst – um aufgeräumt durch das Jahr zu gehen. Wie gesagt: Muss nicht alles auf einmal sein – vielleicht fängst Du einfach mit dem Punkt an, auf den Du am meisten Lust hast? Wenn Du merkst, wie gut es sich anfühlt, Ordnung in Kopf und Leben zu bringen, bekommst Du bestimmt Lust auf mehr. 🙂

Sie haben Post

Seien wir mal ehrlich: Wann hast Du zuletzt dein Email-Postfach aufgeräumt? Schon etwas länger her, oder? Besonders jetzt, wo die meisten von zu Hause aus arbeiten oder studieren, ist es wichtig, einen Überblick über seinen Account zu haben. Wir zeigen Dir die ersten drei Schritte, die Du machen kannst, um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Email-Postfach

  • Spam & uninteressant löschen.
  • Posteingang in Ordner sortieren.
  • Von Newslettern abmelden, die man sich nicht anschaut.

Easy oder? Dann wäre für Dich jetzt der nächste Schritt, sich mit den „wirklich wichtigen Dingen“ zu befassen.

„Echte“ Post

  • Was ist Müll? Wegschmeißen!
  • Was brauchst Du für die Steuer? Dies erstmal getrennt legen.
  • Alles Weitere wie Versicherungsunterlagen etc. thematisch sortiert in Ordner abheften.

Kleider machen Leute

Den Kleiderschrank auzumisten kann eine Wohltat sein. Wenn es Dir schwer fällt, sich von Dingen zu trennen, kannst Du wie folgt vorgehen und dann bei „Was geschieht mit den aussortierten Sachen“ schauen, wie Du die Trennung leichter für Dich gestalten kannst.

Der Prozess des Aussortierens

  • Erstmal alles raus, was beschädigt ist oder seine besten Tage hinter sich hat.
  • Dann bei allem, was zu klein ist: wirst Du da wirklich nochmal rein passen? 😉
  • Farben: es gibt Farben, die stehen einem einfach nicht – so sehr man sich das auch wünscht…

Dann alles, was übrig geblieben ist einmal raus, farblich und/ oder thematisch sortieren und ordentlich wieder rein in den Schrank. Sieht das nicht super aus?

Was geschieht mit den aussortierten Sachen?

Vielleicht geht es Dir auch so, dass Du Dich nur schwer von Kleidung trennen kannst. „Da ist ja nix dran“, „das trage ich vielleicht noch“, „da passe ich bestimmt bald wieder rein“ usw. Oft hängt man emotional daran, weil man in diesem oder jenen Outfit den ein oder anderen schönen Moment hatte. Kennen wir auch… Hier ein paar Ideen, wie es leichter fällt, loszulassen:

  • Wenn Erinnerungen zu fest dran hängen, kannst Du Dir ja vielleicht eine kleine Erinnerungskiste machen oder Du nimmst die Kleidung noch zum Renovieren. Dann bleibt sie bei Dir, ohne Deinen Schrank unnötig zu füllen.
  • Upcycling ist auch ein feines Stichwort. Vielleicht kannst Du nähen oder kennst jemanden, der Nähen kann? So wird z. B. 1, fix, drei, aus einer alten Hose eine Tasche für die Yogamatte.
  • Kinder lieben basteln. Und dafür kann man ganz wunderbar alte Stoffe gebrauchen.
  • Besonders kostbare Stücke kannst Du im Second Hand Laden oder bei Kleiderkreisel (zu finden in Deinem App-Store) zu Geld machen.

Über den Tellerrand schauen

Ja, das Schlafzimmer verleiht stark dazu, Kleidung zu horten. Aber es gibt da noch mehr Orte in der Wohnung, die Aufmerksamkeit wünschen: hast Du z. B. schon einen Blick in die Küche geworfen? Findest Du unter anderem..

  • Kaputte oder vereinzelte Küchenutensilien?
  • Pfannen und Töpfe mit beschädigter Beschichtung?
  • Teller, Tassen und Gläser mit Rissen und Makeln?
  • Undichte Trinkflaschen?
  • Behälter ohne passenden Deckel?
  • .. oder Deckel ohne passenden Behälter?

Und – wir verraten jetzt nicht, an wen wir dabei gedacht haben ;):

  • Abgelaufene Lebensmittel oder Gewürze, die ganz hinten im Regal zu finden sind?
  • Kochbücher, die man keines Blickes würdigt?
  • Ausgeschnittene Rezepte, die Du sowieso nicht nachkochen wirst?
  • Utensilien unter der Spüle, die nicht mehr wissen, was überhaupt Tageslicht ist?

Unten in den Tiefen lauert das Grauen

Wann warst Du das letzte Mal im Keller? Oftmals ein Ort, an dem Dinge abtauchen und nie wieder zum Vorschein kommen. Es sei denn, der Umzug steht an – dann hat man den Salat… Deshalb, ran da:

  • Besorg Dir Kartons. Vielleicht sind noch welche übrig von den letzten Dingen, die Du Dir hast liefern lassen oder sonst frage einfach mal beim Supermarkt Deines Vertrauens nach alten Kartons – im Keller muss es nicht unbedingt hübsch verpackt sein.
  • Dann erstmal alles rausräumen, wenn möglich.
  • Müll gefunden? Weg damit!
  • Kleine Schätze, die Du nicht mehr brauchst, kannst Du z. B. bei ebay Kleinanzeigen reinstellen. Wenn Du keine Lust aufs Verkaufen hast, verschenke es einfach – vielleicht kannst Du jemandem noch eine Freude damit bereiten.
  • Werkzeug am Start? Dann ordentlich sortieren – Du wirst es bei Deinem nächsten DIY-Projekt sehr zu schätzen lernen! Schrauben kannst Du z. B. wunderbar in alte Gläser sortieren.
  • Alles andere sortiere möglichst thematisch passend und beschrifte die Kartons, damit Du Dir später nicht einen Wolf suchst.

So wie im Keller, kannst Du auch in den übrigen Räumen vorgehen – so wird ganz schnell alles sehr viel ordentlicher Zuhause. Ordnung außen kann auch Ordnung ins Innere bringen…

Das Aussortieren macht übrigens mit der Familie (wenn Du noch Zuhause wohnst) oder mit den Mitbewohnern viel mehr Spaß als alleine. Man könnte es sogar als ein Teambuilding-Event bezeichnen! Du kannst die Zeit beim Aufräumen auch nutzen, um Dir den Podcast anzuhören, zu dem Du sonst immer nicht kommst. Oder dreh die Musik auf (mit Rücksicht auf die Nachbarn natürlich) und mache Dein eigenes kleines Event daraus!

Den Kopf frei bekommen

Kein Tag ist wie der andere. Und manchen fällt es bestimmt nicht leicht, die täglichen Eindrücke und Erlebnisse zu reflektieren. Auch wenn momentan das soziale Leben durch die ganzen Corona-Maßnahmen eingestellt wird, bedeutet das nicht, dass Du nichts zum Reflektieren hast. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, seine Gefühle und Gedanken zu sortieren, um sich selber besser zu verstehen.

Tagebuch schreiben

Wenn auch Du deinen Kopf freibekommen willst, dann probiere doch das „One Day a Line„-Tagebuch aus. Dort kannst du zu jedem Tag, fünf Jahre lang, einen Satz aufschreiben. Die Jahrestage sind untereinander aufgeführt. So kannst Du jeden Tag nachlesen, was Du vor ein, zwei, drei oder vier Jahren gedacht, gefühlt oder getan hast! Wir finden die Idee dieses Erinnerungsbuches großartig und wollen Dich dazu ermutigen, es auszuprobieren. 🙂

Ziele definieren

Mit dem neuen Jahr kommen auch neue Chancen. Halt doch einfach mal einen Moment inne und horche in Dich hinein, was Du Dir im Leben wünschst. Was möchtest Du 2021 für Dich erreichen? Wenn Du zumindest einen groben Plan hast, wo es hingehen soll, kannst Du viel geordneter durchs Leben gehen. Du könntest folgendermaßen vorgehen bei Deiner Zielfindung:

  • Schreibe alles auf, was Dir in den Kopf kommt, was Du Dir für Dich wünschst.
  • Sortiere thematisch, worum es sich handelt (Job, Privatleben, Beziehung, Körper, etc.)
  • Priorisiere: alles aufmal ist zu viel! Suche Dir die Dinge heraus, die für Dich Priorität haben. Vielleicht aus jeder Kategorie ein Ziel?
  • Nun befasse Dich mit diesen genauer: Was genau willst Du erreichen? Zu wann? Schreibe Dir eine klare Definition, z. B. „Buch X bis Datum Y lesen“, oder „2 kg abnehmen bis Datum X“ usw.
  • Jetzt schaue Dir an, WIE Du diese Ziele erreichen kannst. Überlege Dir Deine Strategie. Analysiere, welche Hürden es gibt/ was Dich daran hindert, Dein Ziel zu erreichen und überlege, wie Du diese Hindernisse überwinden kannst. Frage doch auch Freunde oder Deine Familie, ob sie Ideen haben. Finde für Dich den Weg, der Dich zu Deinem Ziel führt und dann packe es an!

Los geht’s!

So, das war es von unserer Seite zum Thema „sortieren“. Wir hoffen, wir konnten Dich inspirieren und motivieren, aufgeräumt ins Jahr zu starten. Es gibt sicherlich noch einiges mehr, aber wie gesagt: Step by Step. Und was immer ganz gut hilft, sind To Do Listen – so verlierst Du nie den Überblick und nichts von Deinen Gedanken geht verloren, sodass Du Dir keinen Druck machen musst. Außerdem kann es ein sehr befriedigendes und motivierendes gefühl sein, wenn man nach und nach die Punkte von seiner Liste abhaken kann.

Wenn einer Deiner Ziele ist, fit ins neue Jahr zu starten, schau Dir doch hier unseren Beitrag an, wie du Dich fit und gesund im Lockdown halten kannst. Außerdem freuen wir uns auch immer über weitere Anregungen und Ideen sowie Feedback darüber, wie es Dir ergangen ist. Schicke uns Deine weiteren Ideen gerne über Instagram oder per E-Mail!

Wir wünschen Dir viel Freude beim Klarheit schaffen und gutes Gelingen!

Herzliche Grüße
Dein RAUMPERLE-Team.

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